Als virtuelle Assistenz für kleine Unternehmen zu arbeiten, ist längst kein kurzfristiger Trend mehr – im Jahr 2026 handelt es sich um ein strukturiertes und profitables Geschäftsmodell für das Arbeiten von zu Hause. Tausende kleine Unternehmen im Vereinigten Königreich und in der EU lagern wiederkehrende Aufgaben aus, weil Festanstellungen teuer und unflexibel sind. Für Sie bedeutet das planbare monatliche Einnahmen statt einzelner Aufträge. Im Folgenden finden Sie zehn Services, für die kleine Unternehmen regelmässig zahlen – inklusive konkreter Hinweise, wie Sie diese Leistungen von zu Hause aus gewinnbringend anbieten können.
E-Mail-Management, Terminorganisation und grundlegende Kundenkommunikation gehören zu den gefragtesten Aufgaben. Unternehmer verlieren oft 8–12 Stunden pro Woche allein durch die Bearbeitung ihres Posteingangs. Wenn Sie strukturiertes Inbox-Management anbieten – inklusive Filtern, Priorisieren, Vorformulieren von Antworten und klarer Eskalationsregeln – können Sie monatliche Pauschalen berechnen. Im britischen Markt bewegen sich solche Retainer 2026 meist zwischen £300 und £900 pro Monat, abhängig vom Umfang.
Terminplanung und CRM-Pflege werden häufig in einem Paket kombiniert. Coaches, Berater und lokale Dienstleister geben die vollständige Kalenderverwaltung gerne ab. Wenn Sie mit Tools wie Google Workspace, Calendly, HubSpot oder Zoho sicher arbeiten, positionieren Sie sich nicht nur als Assistenz, sondern als Prozessverantwortliche Person – was höhere Honorare rechtfertigt.
Auch die Betreuung von Kundenanfragen per E-Mail oder Live-Chat wird monatlich ausgelagert. Gerade kleinere Online-Shops und Dienstleister möchten schnelle Reaktionszeiten gewährleisten, ohne zusätzliches Personal einzustellen. Wenn Sie klare Antwortzeiten definieren, schaffen Sie Transparenz – und damit die Grundlage für langfristige Verträge.
Statt rein stundenweise abzurechnen, empfiehlt sich ein Paketmodell: Basic (z. B. 10 Stunden pro Monat), Growth (20 Stunden) und Premium (Priorität + CRM-Überwachung). Mit drei mittelgrossen Kunden können Sie so realistisch £1.500–£2.000 monatlich von zu Hause verdienen.
Definieren Sie klare Grenzen: Arbeitszeiten, Kommunikationskanäle und Reaktionszeiten. Das schützt Sie vor Überlastung und sorgt für professionelle Abläufe – besonders wichtig im Homeoffice.
Dokumentieren Sie Ihre Prozesse. Wenn Sie mit festen Abläufen arbeiten, werden Sie nicht als Aushilfe wahrgenommen, sondern als strategische Unterstützung. Das erhöht die Kundenbindung erheblich.
Social-Media-Management gehört weiterhin zu den meistgebuchten Dienstleistungen. Viele kleine Unternehmen wissen, dass Online-Sichtbarkeit wichtig ist, haben aber keine Zeit für Planung und Umsetzung. Wenn Sie Content-Kalender erstellen, Beiträge planen und Performance auswerten, können Sie zwischen £400 und £1.200 pro Monat und Kunde berechnen.
E-Mail-Marketing ist 2026 besonders relevant, da Datenschutz und Wettbewerb intensiver geworden sind. Das Einrichten automatisierter Sequenzen, Newsletter-Planung und Segmentierung in Systemen wie Mailchimp oder Klaviyo ermöglicht Ihnen, sich als Umsatzunterstützung zu positionieren – nicht nur als Assistenz.
Auch die Pflege von Webseiten auf Basis von WordPress oder Shopify wird regelmässig ausgelagert. Produktpflege, Landingpage-Updates und Blog-Formatierung sind wiederkehrende Aufgaben, die Unternehmen gern monatlich vergeben.
Beschreiben Sie Ihre Leistungen ergebnisorientiert. Statt „Beiträge posten“ sprechen Sie von „kontinuierlicher Sichtbarkeit und Engagement-Steigerung“. Unternehmen investieren eher in messbare Resultate.
Bieten Sie Kombi-Pakete an: Social Media + E-Mail + Reporting. Dadurch steigt Ihr monatliches Honorar deutlich – oft auf über £1.500 pro Kunde.
Erstellen Sie klare Monatsberichte. Wenn Sie Ergebnisse transparent darstellen, steigt Ihr wahrgenommener Wert – und damit Ihre Preisstabilität.

Buchhaltungsnahe Tätigkeiten gehören zu den konstant gefragten Services. Viele kleine Unternehmen nutzen Xero oder QuickBooks, möchten jedoch die laufende Abstimmung und Rechnungsverwaltung auslagern. Auch ohne Steuerberaterstatus können Sie administrative Buchhaltungsunterstützung anbieten und £400–£1.000 pro Monat pro Kunde erzielen.
Rechnungsnachverfolgung ist ein weiterer wiederkehrender Bedarf. Offene Forderungen gefährden den Cashflow, daher beauftragen Unternehmen externe Unterstützung. Wenn Sie strukturierte Mahnprozesse aufsetzen, positionieren Sie sich als Schutz für die Liquidität.
Projekt- und Aufgabenkoordination wird zunehmend remote organisiert. Das Pflegen von Boards in Asana oder ClickUp sowie das Erstellen von Fortschrittsberichten sind monatlich wiederkehrende Aufgaben mit hohem Mehrwert.
Konzentrieren Sie sich zunächst auf zwei oder drei Kernbereiche. Spezialisierung erhöht Ihre Expertise und ermöglicht höhere Preise.
Akquirieren Sie Kunden direkt – beispielsweise Berater, Agenturen oder Dienstleister – statt ausschliesslich über Freelancer-Marktplätze zu arbeiten. Direkte Retainer sind stabiler und besser kalkulierbar.
Mit fünf stabilen Kunden können Sie 2026 realistisch £3.000–£5.000 pro Monat verdienen – vollständig von zu Hause aus. Entscheidend sind klare Pakete, messbare Ergebnisse und professionelle Prozesse.